Kath. Pfarrei St. Laurentius

Konnersreuth in der Oberpfalz

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Gedanken zum 14. Sonntag im Jahreskreis

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15. Großer Gebetstag um die Seligsprechung der Dienerin Gottes Therese Neumann

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Die Gläubigen erwarten sehnlichst die Seligsprechung von Theres Neumann. Auch beim 15. Gebetstag stand dieses Anliegen im Mittelpunkt. Prediger beim Festgottesdienst war Münchens Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg.

Gedanken aus der Predigt von Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg

"Meine Großeltern waren mit einem Gebetsanliegen persönlich bei der Resl in Konnersreuth", erzählte der Weihbischof. In der Familie sei deshalb die Resl immer wieder ein Thema gewesen. "Therese Neumann hat Großes bewegt, obwohl sie rein äußerlich ein einfaches Leben hatte. Aber sie hat die Herzen der Menschen in aller Welt erreicht." Ihre Kraft habe sich die Resl aus der Eucharistie geholt, sagte der Weihbischof zu Beginn des Gottesdienstes, der vom Vereinten Kirchenchor Konnersreuth, Mitterteich und Leonberg unter Leitung von Matthias Schraml gestaltet wurde. Gleich zu Beginn der Predigt machte der Weihbischof deutlich, dass Therese Neumann viele Bewunderer und Befürworter hat, es aber auch Skeptiker gibt. "Dennoch, die Resl fasziniert bis heute die Menschen. Aber wir müssen uns auch mit den Skeptikern auseinandersetzen."

Der Weihbischof nannte die Phänomene der Stigmata und der Nahrungslosigkeit. Diese seien jedoch kein Grund für eine Heiligkeit. "Eine Stigmata ist eher eine Bestätigung Gottes für die Heiligkeit, entscheidend aber ist das Leben der Therese Neumann". Rupert Graf zu Stolberg wusste vieles über Therese Neumann und hielt seine Predigt frei. "Das Besondere an der Resl ist, wie sie das Leiden des Herrn körperlich ertragen hat. Mehr und mehr wandelte sich ihr Leiden zum Leiden Jesu Christi hin, sie hatte die gleichen Symptome." Dies sei es, was die Menschen an ihr fasziniert, "wie sich ein Mensch voll und ganz mit dem Leiden Christi identifiziert."

Ihre Kraft dazu habe sich Therese Neumann aus der Eucharistie geholt. Unzählige Menschen suchten Rat bei der Resl. "Für die Menschen war Therese Neumann oft ein Meilenstein auf dem Weg zur Bekehrung". Der Weihbischof betonte, dass Gott der Mittelpunkt eines jeden Menschen im Leben und im Handeln sein sollte und ermutigte dazu, die Eucharistie in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen. "Seien wir alle eine demütige, glaubende, liebende und lebende Kirche. Therese Neumann soll uns dazu ein Vorbild sein." Nach dem Pontifikalamt zogen die Gläubigen in einer Lichterprozession an ihr Grab auf dem Friedhof, wo um ein positives Ende des laufenden Seligsprechungsprozesses gebetet wurde. Sein Ende fand der 15. Große Gebetstag mit einem Gebet am Brunnen der heiligen Theres von Lisieux vor dem Geburts- und Sterbehaus der Resl am Unteren Marktplatz. Die Blaskapelle spielte dazu. Der Abend endete mit dem "Engel des Herrn" auf bayerisch.

Erstmalig in offizieller Mission in Konnersreuth

Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg wurde im Pfarrhof von Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr und Bürgermeister Max Bindl empfangen. Nach der Begrüßung trug sich der Gast ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein. Im Gespräch mit den Oberpfalz-Medien erzählte der Weihbischof, dass er privat schon dreimal in Konnersreuth war, in offizieller Mission heute zum ersten Mal.

Seit 2016 ist der gebürtige Salzburger, der in Ruhpolding aufgewachsen ist, Weihbischof der Erzdiözese München und Freising. Nach dem Empfang ging es begleitet von der Blaskapelle Konnersreuth und den Vereinen im Kirchenzug zur Pfarrkirche, wo die Gläubigen im voll besetzten Gotteshaus bereits warteten. Unter den Hauptzelebranten auch Monsignore Georg Schwager. Er ist in der Diözese für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse zuständig. Mit dabei waren Regionaldekan Georg Flierl, Professor Dr. Wolfgang Vogl, Filip Zdenek Lobkowicz (Abt von Tepl), Stadtpfarrer Bernd Philipp (Waldershof) und fünf weitere Priester. Unter den Gläubigen auch Äbtissin Laetitia Fech (Kloster Waldsassen) und Bürgermeister Max Bindl mit Markträten.

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr entbot allen Gläubigen, darunter wieder eine starke Gruppe aus den Niederlanden, ein herzliches Grüß Gott und Willkommen. "Wir gedenken heute des 57. Todestages der Resl und beten für einen erfolgreichen Ausgang des Seligsprechungsprozesses", sagte Pater Leitmayr, der den Gläubigen dafür dankte, dass sie eine starke Gebetsgemeinschaft für die dieses Ziel bilden.

Text- und Bidrechte Josef Rosner

Gedanken zum 13. Sonntag im Jahreskreis

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11. Februar 2021: 163 Jahre Lourdeserscheinungen

Lourdes 2018
Ich sah eine schöne weiße Dame“, mit diesem Erleben der kleinen Bernadette Soubirous hat vor 163 Jahren in Lourdes alles begonnen. Wir schreiben den 11. Februar 1858. Zunächst ein ganz gewöhnlicher Tag, ein Alltag wie jeder andere, auch für Bernadette.  Bernadette ahnt nicht, was sie erleben wird, als sie zur Grotte von Massabielle, zum alten Felsen aufbricht, um Holz zu sammeln.
Doch dieser 11. Februar 1858 ist der Tag, der das Leben der kleinen 14-jährigen Bernadette Soubirous und ein großes Stück Welt-, Glaubens- und Kirchengeschichte verändert hat. Es ist der Tag der ersten Erscheinung Unserer Lieben Frau von Lourdes in der Grotte von Massabielle.
Heute am 11. Februar 2021 am Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes feiern wir das 163. Jahrestag der ersten Erscheinung von Lourdes.

Lourdesgrotte Glockenhaus 2018
Lourdesgrotte Pfarrkirche 2018Am 11. Februar 1931 schaute Therese Neumann visionär die erste Erscheinung der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria vor der hl. Bernadette Soubirous (1844-1879), die sich am 11. Februar 1858 in Lourdes ereignete.
Bereits im Mai 1913, 55 Jahre nach den Erscheinungen von Lourdes, ließ Pfarrer Josef Naber im Turm von Bildhauer Jakob Helmer eine Lourdesgrotte aus Tuffsteinen errichten mit den beiden Statuen Maria und Bernadette. Im Zuge der Außenrenovierung im Jahre 1989 wurde die Lourdesgrotte vom Turm nach außen in die zwischen der Nordseite der Kirche und der Westseite der Sakristei entstandene Nische verlegt.
 

Lourdesgrotte Reslhaus 20181Lourdesgrotte Reslhaus 20182Lourdesgrotte Reslhaus 31.12.2001

Nachdem der Regensburger Bildhauer Josef Mayer 1933 für die Konnersreuther Pfarrkirche St. Laurentius ein großes Missionskreuz geschnitzt hatte, gab Therese Neumann Anfang März 1934 bei diesem Künstler auch eine Figurengruppe mit Maria und der hl. Bernadette in Auftrag, um bei ihrem Elternhaus eine Lourdesgrotte zu erbauen.
Therese Neumann wünschte auch einen Wasserlauf mit Pumpe, der an die Quelle erinnern sollte, die Bernadette während der neunten Erscheinung am 25. Februar 1858 aufgrub. Der Bau der Lourdesgrotte erfolgte dann nach Ostern 1934.

Lourdesgrotte Fockenfeld 2018Zum 100-jährigen Jubiläum der Erscheinungen von Lourdes baute Therese Neumann mit Fockenfelder Schülern im Jahr 1958 diese Lourdesgrotte. Die Botschaft von Lourdes hat durch Therese Neumann Wurzeln in Konnersreuth geschlagen. Die Lourdesgrotten, die es schon zu ihren Lebzeiten in Konnersreuth gab, geben davon Zeugnis.

Die Botschaft von Lourdes wird schließlich mit der Einladung zum Gebet, vervollständigt: Maria erscheint in Gebetshaltung und will, dass Bernadette das Rosenkranzgebet mit ihrem eige­nen Rosenkranz verrichtet, und bittet, dass an die­ser Stelle eine Kapelle gebaut wird und man in Prozession kommt. Auch dies ist eine für immer gültige Einladung. Die Gottesmutter ist nach Lourdes gekommen, um uns mit der Autorität und der Güte einer Mutter zu sagen, dass es, wenn man wirklich den christlichen Glauben be­wahren, stärken und verbreiten will, notwendig ist, demütig und vertrauensvoll zu beten.
Bernadette hat sich am 11. Februar 1858 zum ersten Mal in dieses Gebet mit hineinnehmen lassen und der Glaube dieses klei­nen unbedeutenden Mädchens hat die Menschen zunächst in Lourdes, aber später dann in der ganzen Welt wachgerüttelt.

Lourdesgrotte Reslgarten 2018Seit der Wiederherstellung des Reslgartens im Jahr 2006 gibt es eine weitere Lourdesgrotte in Konnersreuth.












Begegnungstätte Lourdeskapelle
Zum 160. Jubliläum der Lourdeserscheinungen erbauten wir auf dem Waldbesinnungspfad "Resl von Konnersreuth eine Begegnungstätte bzw. Lourdeskapelle.
Die Visionen der Resl über die Erscheinungen in der Grotte von Lourdes und über das Leben der heiligen Bernadette geben der Lourdeskapelle den tehamtischen Inhalt. Initiiert und stark gefördert wurde sie durch Juliane und Robert Kutzer. Mit im Boot waren die Bayerischen Staatsforsten und die Marktgemeinde Konnesrreuth. Gebaut wurde sie vom Konnesreuther Ring, der dazu auch eine Leaderförderung erhielt.


Andachtsbildchen Lourdes ReslAndachtsbildchen von Lourdes, die Therese Neumann zu ihren Lebenzeiten vielen Menschen mitgegeben hat.

Gedanken zum 12. Sonntag im Jahreskreis

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Berufung

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Livekonzert Konnersreuth Pfarrkirche 14.06.2020, 16.00 Uhr

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Im schönsten Wiesengrunde
Livekonzert am Sonntag, 14. Juni 2020, 16.00 Uhr
Konnersreuth Pfarrkirche St. Laurentius
Moderiert und gesungen von dem Tenor  VOLKER BENGL
und ULRIKE MACHILL; Sopran
am Klavier FRANK OIDTMANN

Zum Livekonzert am 14. Juni 2020

Zur Internetseite von Volker Bengl

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